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Anlagen in Errichtung

Derzeit befindet sich die Anlagenerrichtung auf der Zielgeraden. Die ersten Anlagen werden in Betrieb genommen.


Projektgebiet


Der Projektstandort ist ein größtenteils bewaldeter Berggipfel in den Fischbacher Alpen und befindet sich in den Gemeinden Stanz im Mürztal (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) und Fischbach (Bezirk Weiz) im Bundesland Steiermark auf einer Seehöhe zwischen 1.300m und 1.430m.

Das Projektgebiet wurde in der Verordnung der steiermärkischen Landesregierung vom 20.06.2013, mit der ein Entwicklungsprogramm für den Sachbereich Windenergie erlassen wurde, als Eignungszone ausgewiesen.

Projektumgenehmigung

Der Windpark Fürstkogel war in seiner ursprünglichen Konfiguration, bestehend aus 6 Windenergieanlagen der Fa. Enercon mit einer Gesamtleistung von 16,9 MW bereits seit Ende 2015 vollständig rechtskräftig genehmigt. Aufgrund der damaligen Markt- und Fördersituation in Österreich und der daraus resultierenden Erschwernisse hinsichtlich der Projektumsetzung, wurde das Projekt optimiert und umgenehmigt. Die Anlagenanzahl wurde zwar von 6 auf 5 Windenergieanlagen reduziert, allerdings hat sich die Gesamtleistung des Windparks auf 17,25 MW erhöht. Nunmehr genehmigt sind Windenergieanlagen der Fa. Vestas des Typs V126 zu jeweils 3,45 MW auf einer Nabenhöhe von 117 m (WEA 1-4) bzw. 137 m (WEA 5).

Somit wird der Windpark jährlich rund 45.000 Megawattstunden Ökostrom produzieren und jährlich rund 13.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Dies entspricht einer CO2-Einsparung von ca. 30.000 t.


Errichtungsphase

Mitte Mai konnte die vertraglich mit der Umsetzung betreute Baufirma im Projektareal loslegen. Die Firma "Schuller Bau- u. Transport GesmbH" aus Buch-St.Magdalena/ Bezirk Hartberg-Fürstenfeld konnte den Auftrag für sich gewinnen. Seit dem Erstkontakt im Jahr 2013 wuchs eine vertrauensvolle, von gegenseitiger Wertschätzung geprägte, Zusammenarbeit. Gemeinsam ließen sich schon einige anspruchsvolle Projekte realisieren.

Die Baufirma konnte Anfang Mai den Umladeplatz im Gemeindegebiet Stanz fertigstellen (Hier wurden und werden die Großkomponenten zwischengelagert und auf wendige Spezialfahrzeuge der Firma „Prangl“ umgeladen, um so den verwinkelten Weg an ihren Aufstellungsort zu finden.) Der Ausbau der Zuwegung, die Windpark internen Wege und Kranstellflächen samt Betonfundamenten und der gesamte Rückbau schließen den Auftragsumfang der Baufirma ab.

Fristgerecht konnten Ende Juli die Teilabschnitte an die Verantwortlichen des Windkraftanlagenherstellers „Vestas“ übergeben werden.

WP Fürstkogel speist über eine 16km 20kV Erdkabel-Verbindung in das Umspannwerk Birkfeld ein. Auch diese anspruchsvollen Arbeiten konnten von unseren Vertragspartnern bereits fertiggestellt werden. 

Inzwischen befindet sich die letzte der 5 Windkraftanlagen in Errichtung. Nach den Innenausbau-Arbeiten und unzähligen Überprüfungen des Inbetriebnahme-Teams dürfen die Anlagen nach und nach ans Netz gehen. 

So lange die Witterung es zulässt, wird von der Baufirma mittlerweile wieder fleißig am Rückbau gearbeitet. Kranstellflächen werden mit Oberboden überdeckt und begrünt, das Gelände wird homogener gestaltet – dies ist eine freiwillige Maßnahme, zu der sich ECOwind in der Genehmigungsphase verpflichtet hat. Am Ende wird auch in diesem Windpark eine möglichst gefällige Geländekontur wiederhergestellt, wo lediglich ein Schotterweg zu jeder Windkraftanlage hinführt und eine minimale Kranstellfläche für Servicearbeiten geschottert bleibt. Die Rückbauarbeiten und Aufforstung werden im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein. 

Das äußerst anspruchsvolle Terrain, der sehr enge Zeitplan und die widrigen Witterungsumstände im Frühjahr forderte das Projektteam rund um die ECOwind aufs Äußerste. Mit verlässlicher Unterstützung unserer Bauplanung, „Davitech GmbH - Ingenieurbüro für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft“ und dem herausragenden Engagement der Mannschaft von „Schuller Bau“ ließen sich letztendlich die, an das Projekt gestellten, Erwartungen erfüllen. Lokale Kooperationen mit „E-Werk Kindberg“, den Straßenmeistereien, den Forstbetrieben und Gemeinden laufen in respektvollem Miteinander. Gemeinsam kann die Beeinträchtigung der Bevölkerung auf ein erträgliches Minimum reduziert werden. 


Gegen Ende November 2019 wird der Windpark in Vollbetrieb gehen. 
Windmessung Zoom

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